Gaia
D, 2025, 4 Min. Regie: Gwenola Heck
Gaïa ist ein lebender Planet, ein Körper, der von Menschen bewohnt wird. Als Gaïas Ressourcen knapp zu werden beginnen, versuchen ihre Bewohner, sie zu befruchten, um einen neuen Planeten zu erschaffen – einen neuen Lebensraum. Doch Gaïa greift ein und verhindert den Befruchtungsversuch.
Kosmopoliten
D, 2025, 11 Min. Regie: Lilian Mazbouh & Jonathan Deges
Thore kommt aus dem Urlaub zurück. Seine Freundin Alva und ihre WG freuen sich riesig auf ihn. Doch Thore bringt nicht nur die Liebe zurück nach Berlin, sondern auch Bettwanzen. Als Alva davon erfährt, lässt sie sich von ihren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern dazu überreden, sich schnellstmöglich von Thore zu trennen, um zu vermeiden, dass sich die Bettwanzen in der WG einnisten.
Thea
D, 2025, 20 Min. Regie: Adrian Zacke
Ein Mann tötet ein Monster, und eine Frau wird zur Göttin. Protos sucht durch Gewalt und Blut die Anerkennung der Götter. Thea, seine Geliebte, will diesen Kreislauf der Gewalt beenden. Sie durchsteht eine schmerzhafte Metamorphose, um sich den Göttern selbst zu stellen. Ihr Pazifismus muss sich gegen toxische Männlichkeit und blinden Glauben behaupten. Griechische Mythologie als zeitloser Kampf zwischen Hingabe, Gewalt und dem Wunsch, von etwas Höherem wahrgenommen zu werden.
Stromrechnung
A, 2025, 33 Sek. Regie: Sarah Braid
Wir alle kennen sie: die Stromrechnung. Manchmal fällt sie geringer aus als befürchtet, manchmal schockiert uns eine hohe Rechnung. Dennoch wollen viele nicht auf ihren Komfort verzichten. Die Herausforderung besteht darin, das richtige Gleichgewicht zu finden!
Calligrafia e colori
D, Italien, 2025, 10 Min. Regie: Yanick Lampe
In den stillen Gassen eines italienischen Bergdorfes kreuzen sich die Wege zweier Frauen – getrennt durch die Zeit und doch verbunden durch Erinnerung und spirituelle Reflexion. Ein poetischer Kurzfilm über Identität, Vergänglichkeit und den unsichtbaren Faden zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch geteilte Bildschirme, Tagebuchfragmente und das Wechselspiel von Leere und Leben erkundet der Film die Frage, ob unsere Seelen die lineare Zeit überschreiten und über den Tod hinaus weiterbestehen können.
Tandem
D, A, 2025, 12 Min. Regie: Rafael Karim Kousz
Zwei Sättel, ein Lenker. Jan tritt in die Pedale und bringt seinen blinden besten Freund immer sicher ans Ziel. Aber wie sollen sie gemeinsam weiterkommen, wenn jeder von ihnen seinem eigenen Weg folgt?
Kayan
D, 2025, 8 Min. Regie: Ghazal Aldakr
Ghazal richtet sich an ihren Cousin, doch nur das Schweigen antwortet. Im Raum zwischen Stille und Leere entfalten sich Gedanken über die Zerbrechlichkeit der Existenz und die Frage nach dem eigenen Sein. Durch ein feines Zusammenspiel aus ruhigen, poetischen und teils abstrakten Bildern führt uns der Film durch einen Monolog, der Verlust, Nostalgie und Trauer behutsam miteinander verwebt – nicht als getrennte Gefühle, sondern als ein einziges lebendiges Gewebe.
Echsenjagd
D, 2025, 3 Min. Regie: Matthias Daenschel
Eine Riesenechse macht Paris unsicher, doch das Trio Lézard macht sich auf die Jagd, sie wieder einzufangen. Ein animiertes Musikvideo zu einem Tango von Igor Strawinsky im Paris der 1920er Jahre – eine dadaistische Collage aus historischen Fotos, Greenscreen-Aufnahmen und Cut-Out-Animation in Stummfilm-Ästhetik.